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… oder doch alles nach gusto?
Beim Ausmisten, minimalisieren und Ordnung halten gibt es tausend Strategien. Von diversen Methoden und vielen Challenges bis hin zu geführten und angeleiteten Strategien zum ausmisten.
Ich habe mir vieles durchgelesen und es immer wieder versucht, allerdings eher frei schnauze. Ob ich wohl vor einigen Jahren erfolgreicher gewesen wäre, hätte ich mich an solch eine Methode gehalten? Ich weiß es nicht. Aber eins steht fest, ich habe meine eigene “Methode” entwickelt die Dinge anzugehen und nach nunmehr über drei Jahren kann ich stolz sagen, dass ich auf einem guten Wege bin. Ich wohne derzeit in einem 16 qm großen Studierendenzimmer, welches ich gegen eine Wohnung eingetauscht habe. Natürlich ist mein Besitz nicht zu vergleichen gewesen mit der einer Familie, aber auch ich habe mich beim ausmisten sehr schwer getan. Hatte ich doch ständig Neues gekauft und vieles gar nicht benutzt!
[…]

Das Wichtigste war für mich: Ich konnte mich weder von heut auf morgen von allem trennen, noch viel auf einmal wegtun. Es war und ist ein langer Prozess und ich muss meinen Besitz immer und immer wieder durchgehen. Nur so, komme ich persönlich voran.

Hier kommen meine persönlichen Tips fürs ausmisten:

1. Wirf offensichtlichen Müll weg
Gehe deine Papiere durch, schmeiße alles unnötige weg. Fotografiere / Scanne dir Dokumente ein, die du nicht im Original brauchst. So habe ich es geschafft, für alle wichtigen Dokumente (Steuer, Arbeitsverträge, Zeugnisse, Versicherungsunterlagen etc.), den EINEN zwar dicken, aber dennoch nur “the one and only Ordner” zu besitzen. Ist wirklich befreiend!

2. Kleidung reduzieren
Das meiste, was in unseren Schränken hängt, ziehen wir kaum an. Bevor wir uns jetzt professionell einen tollen Capsule Wardrobe basteln, hilft es schon, herauszufinden was für einen Stil man hat. Welche Farbpalette sticht besonders hervor, was ziehen wir besonders gerne an? Alles, was nicht in dieses Schema passt und offensichtlich zu selten bis gar nicht getragen wurde, kann weg. Denn wir werden es nicht irgendwann mal anziehen.

3. Sentimentale Dinge
Sentimentale Dinge sind etwas schwieriger. Mir hat es bei geschenkten Gegenständen geholfen, die Person die es mir geschenkt hat einfach zu fragen, ob ich diesen Gegenstand verkaufen / verschenken oder wegschmeißen kann. Oftmals wusste die Person kaum mehr, dass sie mir diesen Gegenstand geschenkt hatte oder war sehr überrascht und selbstverständlich einverstanden. Fotos von den Gegenstanden machen hilft ebenfalls. Bilder meiner Geschwister und von mir habe ich einfach mit meinem iPad eingescannt (geht natürlich mit jedem xbeliebigen Scanner, es gibt sogar Scanner Apps fürs Smartphone).

4. Erstelle dir Boxen
Ich habe mir im Baumarkt Euroboxen gekauft (das sind graue, genormte Plastikkisten), das geht natürlich auch mit jeder anderen Kiste. Ich fand genormte Kisten aus Hartplastik jedoch am praktischsten. In jede Kiste habe ich nun Dinge getan, die zusammen gehören. So habe ich eine Kiste mit Campingsachen, eine mit Einnerungen, eine kleinere mit Deko. Alles was nicht rein passt, wird aussortiert. So schaue ich, dass ich nicht mehr anhäufe und ggf. Dinge einfach austausche. Die Sachen sind super verstaut und vor Nässe geschützt und man kann easy mit ihnen umziehen. Überlege dir, wie es wäre wenn du umziehen müsstest. Wäre es nicht praktisch von allem nur eine Kiste zu haben (egal welche Größe)?

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Carosch

Ich bin Carosch, 26 Jahre jung und versuche durch das "weniger" von allem mehr Erfüllung im Leben zu erlangen.
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